Hier finden Sie Informationen und Flyer zu aktuellen Studien. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Der Verlust eines geliebten Menschen ist ein schmerzhaftes Ereignis, und die Reaktionen darauf können sehr unterschiedlich sein. Im Rahmen unserer Studie möchten wir gemeinsam mit der Universität Utrecht (Niederlande) besser verstehen, welche Gefühlszustände im Trauerprozess auftreten können und welche Bedeutung sie für den weiteren Verlauf haben. Die Ergebnisse der Studie sollen außerdem dazu beitragen, Unterstützungs- und Therapieangebote für trauernde Menschen zu verbessern.
Wir suchen Personen ab 18 Jahren, die in den vergangenen 3 bis 6 Monaten den Verlust einer nahestehenden Person erlebt haben.
Die Teilnahme an unserer Studie umfasst:
Für Ihre Teilnahme erhalten Sie bis zu 33 Euro; zusätzlich besteht die Möglichkeit, einen Wertgutschein im Wert von 50 Euro zu gewinnen. Viele Menschen erleben es zudem als wertvoll und hilfreich, den eigenen Trauererfahrungen in dieser Form genauer nachzugehen.
Sind Sie an einer Teilnahme interessiert oder möchten Sie mehr erfahren?
Informationen zur Studie:
Das Erleben eines traumatischen Ereignisses – etwa eines Unfalls, eines Übergriffs oder einer anderen bedrohlichen Situation – kann tief erschütternd sein. Bei manchen Menschen treten danach belastende, sich aufdrängende Erinnerungen auf. Diese können sehr intensiv sein und den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts untersuchen wir, wie belastende, sich aufdrängende Erinnerungen mit einer neuen Therapiemethode namens Imagery Rescripting behandelt werden können.
Die Studie umfasst einen telefonischen Erstkontakt und drei Termine vor Ort. Vor, während und nach den Imagery Rescripting Sitzungen bitte wir Sie Fragebögen und kurze Fragen am Handy auszufüllen.
Als Vergütung erhalten Sie 50€. Studierende der Universität Wuppertal können alternativ 5 Versuchspersonenstunden erhalten.
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Informationen zur Studie und zur Behandlung:
Der Verlust einer nahestehenden Person kann ein einschneidendes und schmerzhaftes Erlebnis sein. Bei manchen Menschen kann die Trauerreaktion besonders intensiv sein, länger andauern und es schwer machen, den Alltag zu bewältigen. Dann kann eine Anhaltende Trauerstörung vorliegen.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts bieten wir aktuell Therapieplätze für Menschen mit einer Anhaltenden Trauerstörung an. In diesem Projekt untersuchen wir, wie Symptome einer Anhaltenden Trauerstörung und besonders Schuldgefühle und Selbstvorwürfe nach dem Verlust mit einer neuen Therapiemethode namens Imagery Rescripting behandelt werden können.
Die Behandlung umfasst sechs 100-minütige Therapiestunden, die von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Vor, während und nach der Therapie bitte wir Sie Fragebögen und kurze Fragen am Handy auszufüllen.
Sind Sie an einer Teilnahme interessiert oder möchten Sie mehr erfahren?
Haben Sie ein Ereignis erlebt, was Sie heute noch belastet? Im Rahmen des Projektseminars erforschen Masterstudierende, wie man belastende Erinnerungen mit mentalen Bildern, durch Imagery Rescripting, bewältigen kann.
Leisten Sie durch Ihre Teilnahme einen Beitrag zur Psychotherapieforschung!
Dauer: 2 x 45 Minuten vor Ort & Smartphone-Befragungen
Verütung: 20€, Studierende der Universität Wuppertal erhalten 2 Versuchspersonenstunden
Ort: Rathausgalerie, Klotzbahn 3, 42105 Wuppertal
Bei Fragen oder Anliegen einfach eine Mail an imagerystudie[at]uni-wuppertal.de schreiben!
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Link: https://studentische-umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/268379?lang=de
Nach dem Verlust einer nahestehenden Person können Gedanken an den Tod auftreten, die mit dem Wunsch einhergehen, der verstorbenen Person wieder nahe zu sein. Dieser sogenannte Nachsterbewunsch könnte mit einem erhöhten Suizidrisiko verbunden sein, möglicherweise handelt es sich dabei aber auch um eine starke Sehnsucht oder eine dysfunktionale Bewältigungsstrategie, die fälschlicherweise als suizidales Erleben identifiziert wird.
Ziel dieser explorativen Studie ist es zu untersuchen, ob trauerspezifische „suicide drivers“ – das heißt, Faktoren, die das Suizidrisiko erhöhen – identifizierbar sind (z.B. ein Nachsterbewunsch). Betroffene und Expert:innen aus der Psychotherapie sowie der Trauer- und Suizidforschung werden zur Erfassung und Behandlung von trauerbezogener Suizidalität (TbS) befragt.
Als betroffene Person können Sie teilnehmen, wenn Sie:
Weitere Informationen zur Studie und Terminvereinbarung finden Sie hier:
https://umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/353699?lang=de
Als Expert:in können Sie an der Online-Studie teilnehmen, wenn Sie:
Hier gelangen Sie zur Umfrage auf Deutsch oder Englisch.
Langfristig sollen aus den Erkenntnissen diagnostische und psychotherapeutische Implikationen abgeleitet werden.
Präregistrierung: https://doi.org/10.17605/OSF.IO/JWFCH
Studienleitung: Laura Melzer, M.Sc. & Prof. Dr. Franziska Lechner-Meichsner