Im Wintersemester 2025/2026 werden die Themen für Bachelorarbeiten im Rahmen des Projektstudiums der Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie (Frau Prof. Dr. Alexandra Martin) vergeben. Inhaltlich bewegen sich die Themen innerhalb unserer Forschungsschwerpunkte und umfassen die aktive Mitwirkung einem der laufenden bzw. geplanten Projekte.
Aktuell werden Abschlussarbeiten im Master Klinische Psychologie und Psychotherapie über die Belegung der Projektarbeit (d.h. über die Zuteilung über Studi-Löwe) vergeben.
In der aktuellen Projektarbeit (Sommersemester 2026 bis Wintersemester 2026/27) steht ein Projekt zur Erfassung und Veränderung von Selbstidentität bei Anhaltender Trauer im Mittelpunkt. Theoretische Annahmen gehen davon aus, dass eine Identität, die als untrennbar mit der verstorbenen Person verbunden angesehen wird, maßgeblich zur Entstehung einer Anhaltenden Trauerstörung beiträgt. Wir werden gemeinsam eine experimentelle Studie auf Basis dieser Annahmen planen, vorbereiten, und innerhalb der Projektarbeit sowie den Masterarbeiten durchführen. Teilnehmende der Projektarbeit erarbeiten zunächst den theoretischen und empirischen Hintergrund und lernen generelle Prinzipien der Trauerforschung und experimenteller Psychopathologie kennen. Alle Schritte im Forschungsprozess (z.B. Erstellung eines Ethikantrags und der Präregistrierung, Formulierung einer eigenen Fragestellung) werden gemeinsam und ggf. unter Nutzung von Peer-Feedback durchgeführt.
Für die Projektarbeit stehen sechs Plätze zur Verfügung. Aufgrund des o.g. inhaltlichen Schwerpunkts sind in diesem Semester keine Initiativanfragen für eigene Themen oder Forschungsfragen möglich. Die Betreuung der Projekt- und Masterarbeiten übernimmt hauptsächlich Prof. Dr. Franziska Lechner-Meichsner. Die Veranstaltung findet wöchentlich statt, wobei einzelne Termine durch Arbeit in Kleingruppen ersetzt werden. Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss ist die aktive Mitarbeit über zwei Semester hinweg sowie die Erstellung eines Exposés für die Masterarbeit bis zum Ende des zweiten Semesters (Wintersemester 2026/27). Die Masterarbeit muss sich direkt an die Projektarbeit anschließen, da in diesem Rahmen bereits mit der Datenerhebung begonnen wird. Eine gewisse Flexibilität hinsichtlich des Abgabetermins ist nach Absprache möglich.
In der vergangenen Projektarbeit (Sommersemester 2025 bis Wintersemester 2025/2026) steht ein Projekt zu Wirkmechanismen von Imagery Rescripting im Mittelpunkt. Wir werden gemeinsam eine experimentelle Studie planen, vorbereiten, und innerhalb der Projektarbeit sowie den Masterarbeiten durchführen. Im Projekt werden verschiedene Varianten von Imagery Rescripting bei gesunden Personen mit belastenden biografischen Erinnerungen verglichen. Teilnehmende der Projektarbeit erarbeiten zunächst den theoretischen und empirischen Hintergrund sowie generelle Prinzipien der Psychotherapieforschung. Im Rahmen der Studie führen Teilnehmer:innen die Intervention auch durch, wofür ein praktisches Training ebenfalls Teil der Projektarbeit ist.
Für die Projektarbeit stehen vier Plätze zur Verfügung. Aufgrund des o.g. inhaltlichen Schwerpunkts sind in diesem Semester keine Initiativanfragen für eigene Themen oder Forschungsfragen möglich. Die Betreuung der Projekt- und Masterarbeiten übernimmt Prof. Dr. Franziska Lechner-Meichsner. Die Veranstaltung findet wöchentlich statt.