Arbeitseinheit Klinisch-psychologische Intervention

Bergische Universität Wuppertal

Der Lehrstuhl Klinisch-psychologische Intervention der Bergischen Universität Wuppertal sucht fortlaufend Studienteilnehmer*innen

Hier finden Sie Informationen und Flyer zu aktuellen Studien. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Behandlung von Schuldgefühlen und Selbstvorwürfen bei Menschen mit Anhaltender Trauer mittels Imagery Rescripting

Informationen zur Studie und zur Behandlung:

Der Verlust einer nahestehenden Person kann ein einschneidendes und schmerzhaftes Erlebnis sein. Bei manchen Menschen kann die Trauerreaktion besonders intensiv sein, länger andauern und es schwer machen, den Alltag zu bewältigen. Dann kann eine Anhaltende Trauerstörung vorliegen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts bieten wir aktuell Therapieplätze für Menschen mit einer Anhaltenden Trauerstörung an. In diesem Projekt untersuchen wir, wie Symptome einer Anhaltenden Trauerstörung und besonders Schuldgefühle und Selbstvorwürfe nach dem Verlust mit einer neuen Therapiemethode namens Imagery Rescripting behandelt werden können.

Die Behandlung umfasst sechs 100-minütige Therapiestunden, die von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Vor, während und nach der Therapie bitte wir Sie Fragebögen und kurze Fragen am Handy auszufüllen.

Sind Sie an einer Teilnahme interessiert oder möchten Sie mehr erfahren?

Wie wirkt Imagery Rescripting?

Haben Sie ein Ereignis erlebt, was Sie heute noch belastet? Im Rahmen des Projektseminars erforschen Masterstudierende, wie man belastende Erinnerungen mit mentalen Bildern, durch Imagery Rescripting, bewältigen kann. 

Leisten Sie durch Ihre Teilnahme einen Beitrag zur Psychotherapieforschung! 

Dauer: 2 x 45 Minuten vor Ort & Smartphone-Befragungen 

Verütung: 20€, Studierende der Universität Wuppertal erhalten 2 Versuchspersonenstunden 

Ort: Rathausgalerie, Klotzbahn 3, 42105 Wuppertal 

Bei Fragen oder Anliegen einfach eine Mail an imagerystudie[at]uni-wuppertal.de schreiben!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Linkhttps://studentische-umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/268379?lang=de 

 

Erfassung und Behandlung von trauerbezogener Suizidalität (TbS)

Nach dem Verlust einer nahestehenden Person können Gedanken an den Tod auftreten, die mit dem Wunsch einhergehen, der verstorbenen Person wieder nahe zu sein. Dieser sogenannte Nachsterbewunsch könnte mit einem erhöhten Suizidrisiko verbunden sein, möglicherweise handelt es sich dabei aber auch um eine starke Sehnsucht oder eine dysfunktionale Bewältigungsstrategie, die fälschlicherweise als suizidales Erleben identifiziert wird. 

Ziel dieser explorativen Studie ist es zu untersuchen, ob trauerspezifische „suicide drivers“ – das heißt, Faktoren, die das Suizidrisiko erhöhen – identifizierbar sind (z.B. ein Nachsterbewunsch). Betroffene und Expert:innen aus der Psychotherapie sowie der Trauer- und Suizidforschung werden zur Erfassung und Behandlung von trauerbezogener Suizidalität (TbS) befragt.

Als betroffene Person können Sie teilnehmen, wenn Sie:

  1. volljährig sind.
  2. Deutsch sprechen.
  3. vor mindestens 6 Monaten einen Verlust erlebt haben.
  4. nach dem Verlust Gedanken an den Tod hatten.

Weitere Informationen zur Studie und Terminvereinbarung finden Sie hier:
https://umfrage.uni-wuppertal.de/index.php/353699?lang=de

Als Expert:in können Sie an der Online-Studie teilnehmen, wenn Sie:

  1. über Fachwissen in den Bereichen Trauerforschung und/oder Suizidforschung verfügen ODER
  2. bereits psychotherapeutisch mit trauernden Menschen gearbeitet haben, die suizidales Erleben und Verhalten geäußert haben.

Hier gelangen Sie zur Umfrage auf Deutsch oder Englisch.

Langfristig sollen aus den Erkenntnissen diagnostische und psychotherapeutische Implikationen abgeleitet werden.

Präregistrierung: https://doi.org/10.17605/OSF.IO/JWFCH

Studienleitung: Laura Melzer, M.Sc. & Prof. Dr. Franziska Lechner-Meichsner